Fig. 1:
Ein Exemplar der Spezies Birumscnaceae Magnificus beim Balztanz.

Einem guten Lexikon kann man folgende vier Bedeutungen des Worts "Paradiesvogel" entnehmen:

Pa|ra|dies|vo|gel, (m), pl. -vö|gel
1 [zool.] (in vielen Arten bes. in Neuguinea vorkommender, etwa taubengrosser) Waldvogel mit leuchtend gefärbten Schmuckfedern beim Männchen, lat. Paradisaeidae
2 [übertr., ugs.] exzentrischer, auffälliger Mensch
3 [astr.] Sternbild des südlichen Himmels, lat. Apus
4 [fasn.] nachtaktive Gattung der Bierschnäggenartigen, welche Eigenschaften von [1] und [2] in sich vereint, lat. Birumscnaceae
(vgl. Abb. rechts)


Diese Website befasst sich mit der Bedeutung [4], der Gattung Birumscnaceae. Bis anhin sind der Wissenschaft sieben Arten bekannt, welche alle in unserem Schwarm vertreten sind (siehe unten "Arten der Gattung Birumscnaceae

Die Bierschnäggenartige sind gesellige Tiere mit einem ausgeprägten Sozialverhalten. Die Individuen verbringen oft ihr ganzes Leben im Schwarm, in dem sie geschlüpft sind.

Die Arten der Gattung Birumscnaceae

B. Magnificus
Besonders bunte und leicht zu beobachtende Spezies. Oft schon von weitem wegen ihres typischen heiseren Schreis eindeutig erkennbar.
B. Liralis
Kleinere Art mit virtuosen, glockenartigen Gesängen. Selten in Mitteleuropa.
B. Raemsbaemes
Kommuniziert als einzige Spezies innerhalb der Gattung mit spechtähnlichen Klopfgeräuschen.
B. Troetae
Die weltweit häufigste Spezies. Ihr Gesang ähnelt einem schrillen Pfeifen.
B. Posunii
Besitzt ein auffälliges, teleskopartig ausstülpbares Körperglied, dessen Funktion noch nicht eindeutig geklärt werden konnte.
B. Euphonium
Ursprünglich als "Manhattan Bird" bekannt, bevor er 1986 von Dr. J.D. Arazraz den Bierschnäggenartigen zugeordnet wurde. Gleicht dem B. Sousaphantus, benutzt für seinen Gesang jedoch deutlich komplexere Motive.
B. Sousaphantus
Der Elefant unter den Paradiesvögeln, gross, schwer, laut.